hoffen
Das Projekt ist ein Vorschlag für die Gestaltung des leerstehenden Innenhofs der ehemaligen Post in der Offenbacher Innenstadt zu einem Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Der Innenhof soll das „Wohnzimmer der Stadt“ sein – ein lebendiger Treffpunkt für alle. Das visuelle Erscheinungsbild baut auf dieser Idee auf. Fragmente von Schriftzeichen aus unterschiedlichen Sprachräumen werden zu Bordüren und greifen die Sehgewohnheiten verschiedener Kulturen auf, um symbolisch Brücken zu schlagen. Die Bordüren, die normalerweise den Rand markieren, werden hier zum verbindenden Gestaltungselement und sind miteinander verwoben. Das grafische Erscheinungsbild fügt sich laut und doch wie selbstverständlich in den Ort ein. Im Hof findet das Kulturangebot räumlich und programmatisch auf einer zentralen Bühne mit Tribüne im Mittelpunkt statt. Veranstaltungen, Gastronomie und Workshops werden mit Offenbacher Akteur:innen umgesetzt. Textilien, Teppiche, Fahnen und Marktstände erzeugen eine warme, einladende Atmosphäre. Ergänzt durch modulare Marktstände und Tische entsteht eine wandelbare Struktur, die den unterschiedlichsten Nutzungen gerecht wird.